Geschichtliche Entwicklung

Vor drei Jahrhunderten war der grösste Teil des heutigen Amtes Ferdinandshof ein undurchdringliches Wald- und Sumpfgebiet, das einer normalen Besiedlung des Landes hinderlich gewesen ist. Das bezeugen die verhältnismässig geringen Bodenfunde aus vorgeschichtlicher Zeit, aber auch in wendischer Zeit muss die Besiedlung schwach gewesen sein.

Die ältesten Orte des Amtes Ferdinandshof liegen deshalb am Rande des ehemaligen Urwaldes: HAMMER, LIEPE, ROTHEMÜHL und ALTWIGSHAGEN. Die Kolonisation des übrigen Gebietes, verbunden mit der Anlage eines umfangreichen Grabensystems zur Entwässerung des Sumpfes, begann noch unter schwedischer Herrschaft und wurde im weiteren Verlauf der Geschichte von den preussischen Königen FRIEDRICH WILHELM 1. und seinem Sohn FRIEDRICH II. in grossem Umfang fortgesetzt.

In dieser Zeit wurden 11 Dörfer gegründet, die seit 1737 zum AMT KÖNIGSHOLLAND zusammengefasst wurden: HEINRICHSWALDE, ElCHHOF, WILHELMSBURG, FRIEDRICHSHAGEN, FERDINANDSHOF, ASCHERSLEBEN, BLUMENTHAL, SPRENGERSFELDE, MEIERSBERG (gehört nicht zum Amt Ferdinandshof) und HEINRICHSRUH.

Torgelow

Die Stadt Torgelow liegt in Vorpommern, inmitten der Ueckermünder Heide.
Der Name Torgelow ist dem Slawischen entlehnt und bedeutet Handelsplatz bzw. -ort. Reiche archäologische Funde beweisen, dass um die erste Jahrtausendwende unsere Heimat slawisches Siedlungsgebiet war und an einer der schmalsten Flussübergangsstellen der Ort entstand und somit sich Möglichkeiten des Warenaustausches mit den in unserem Raum um diese Zeit einwandernden deutschen Völkerschaften boten.
Torgelow wurde am 14. April 1281 erstmalig urkundlich erwähnt, als die Brandenburgischen Markgrafen Otto IV. und Conrad in "castro Turglowe" eine Urkunde signierten, mit der sie dem Kloster Buckow, vermutlich in der Nähe Kolbergs, Schutz und Privilegien bestätigten.
Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert war die Vogtei mit seiner damals weit größeren territorialen Ausdehnung als die heutige Stadt, als nördlichste Grenzfeste des Kurfürstentumes Brandenburg immerwährendes Streitobjekt landesfürstlicher Besitzverhältnisse, bis es dann endgültig 1493 zum Herzogtum Pommern gehörig, bestimmt wurde. In dieser Zeit residierten zwei Adelsgeschlechter auf Torgelow, der brandenburghörige Zacharias Hase zu Kufstein und der pommernergebene Bernd von Muckerwitz, was zeitweilig den Ort, wegen der Gemarkungsteilung, in der Bezeichnung Alt- und Neu-Torgelow unterschied.
Das Adelsgeschlecht der Hase, das am Ende das 15. Jahrhunderts des Landes verwiesen wurde, wird noch heute in heimatgeschichtlichen Sagen als "böses Raubrittergeschlecht" erwähnt. Als 1575 das Torgelower Adelsgeschlecht der Muckerwitze im Mannesstamm ausstarb, wurde aus dem Rittersitz fürstliche Domäne des Herzogtums Pommern-Wolgast. Im Dreißigjärigen Krieg (1618-1648) wurde Torgelow völlig zerstört. Seine Menschen, wenn nicht von der Soldateska erschlagen, flohen in alle Lande und kehrten auch nicht wieder zurück, so dass sich die Königin Christine von Schweden, in deren Besitz unsere Heimat nach dem Frieden von Münster und Osnabrück (1648) übergegangen war, entschloß, den Ort mit Finnen und Livländern zu besiedeln. Am Ende des Nordischen Krieges (1720) kam Vorpommern, damit auch Torgelow, zu Preußen.
Torgelower Heimatforscher Otto Bruchwitz hielt in seinen hochgeschätzten Aufzeichnungen über unsere Heimat vor vielen Jahrzehnten bereits fest: "dass die eigentliche Entwicklung Torgelows als Industriestandort Mitte des 18. Jahrhunderts begann". Die Bedeutung unserer Heide hatte sich verändert, als der preußische Staat auf das Raseneisenerz aufmerksam wurde. Das war die Grundlage für Bau eines "Königlich-Preußischen Eisenhüttenwerkes bey Torgelow" (25.12.1753).
Nach 1861 setzte ein schnelles Aufblühen der Eisenindustrie in Torgelow ein, und es entstanden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts 14 Eisengießereien. Dieses industrielle Wachsen vergrößerte territorial den Ort, ließ sprunghaft seine Einwohnerzahl steigen.Am 04.05.1945 erhielt Torgelow das Stadtrecht. Heute hat Torgelow 10.778 Einwohner und ist Garnisonsstadt. Kreisstraßen verbinden Torgelow mit den naheliegenden Städten Pasewalk, Ueckermünde, Eggesin und vor allem mit dem Stettiner Haff, das Möglichkeiten von Schiffsfahrten nach Polen und an die Pommersche Bucht der Ostsee bietet.

Altwigshagen

Blick zum Schloss Der älteste Ort des Amtes wurde 1227 durch einen Urenkel des Stammvaters der Schwerine, dem Vogt der Burg Schwerin in Mecklenburg (erste urkundliche Erwähnung 1178), OLDEWIG de SZVERIN gegründet. 1326 wird ein festes Schloss mit Türmen, Wällen und Gräben erwähnt. Häufig wurden von den Burgen der Schwerine Fehden mit der Stadt Anklam ausgefochten. Das Schloß wechselte in den Jahrhunderten seine Besitzer. Bevor es 1649 wieder an die Schwerine zurückfiel, gehörte es lange Zeit dem Adelsgeschlecht von Lindstedt. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde Vorpommern im Frieden zu Münster 1648 den Schweden zugesprochen. Aus Treue zu Friedrich Wilhelm, dem Grossen Kurfürsten, tauschten die Brüder OTTO UND BOGISLAW VON SCHWERIN ihren Besitz in Altwigshagen gegen Güter in Hinterpommern. So kam der alte Schwerinsche Stammsitz 1677 an den Königlich Schwedischen Hofgerichtsverwalter GEORG FRIEDRICH VON BORCKE. Neben ALTWIGSHAGEN erwarben sie auch DEMNITZ und LÜBS.
Badesee Sie gründeten neben HEINRICHSHOF, ANNENHOF und MILLNITZ auch LOUISENHOF und FINKENBRÜCK. Einen Erlöstreit schlossen sie untereinander mit einem Frieden ab, auf den noch heute der Ortsname BORCKENFRIEDE hinweist. 100 Jahre später waren vom Schloss nur noch Trümmer vorhanden. 1865 wurde Altwigshagen Lehnrittergut. Daneben gab es auch ein Bauerndorf mit Predigerhaus, Küsterhaus, Schulhaus und Wohnhäusern. Im Jahr 1866 wurde das Schloss neu errichtet. Leider ist von der damaligen Bauweise heute nichts mehr zu erkennen. Der letzte Pächter, BERNHARD VON BORCKE, ging 1927/28 bankrott. Danach wurde das Gut von Verwaltern bewirtschaftet. Der zur Gemeinde gehörende Ortsteil Demnitz wurde im 16. Jahrhundert vom Raubritter OEMNITZ gegründet. Auf der GROSSEN LUBINISCHEN KARTE VON POMMERN von 1618 ist Demnitz bereits eingezeichnet. Die Besitzer wechselten häufig (v. Borcke, v. Malzahn). Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Gut von den Malzahns übernommen und bis 1945 durch Verwalter bewirtschaftet. Interessant ist, daß 1890 0TT0 LILIENTHAL auf dem Gut seines Onkels in Demnitz Versuche mit einem Flugapparat machte.

Ferdinandshof

Der Anfang einer Entwicklung, die den Charakter eines urwaldähnlichen Gebietes vollständig veränderte, geht auf den Vertrag der Königlich Schwedischen Regierung mit dem Glasmacher JOHANN JÜRGEN GUNDELACH aus dem Jahr 1705 zurück. Darin verpflichtete er sich zur Errichtung einer Glashütte auf dem SCHARMÜTZEL und in den folgenden Jahren zum Bau einer zweiten Hütte. Der Vertrag hatte eine Laufzeit von 20 Jahren.

Neben der Glashütte richtete Gundelach ein sogenanntes Ackerwerk ein, dessen Bewirtschaftung unabhängig vom Glashüttenbetrieb durch einen Landmann erfolgte.

Scharmützelkirche auf dem Friedhof in Ferdinandshof Damit war der Anstoss zum grossen KOLONISATIONSWERK gegeben. 1722 lebten bei der Scharmützelhütte 29 Familien. Gundelach erhielt die Genehmigung zur Errichtung einer Kirche auf eigene Kosten, die nach ihrer Weihe im Jahr 1726 kirchlicher Mittelpunkt des Gebietes wurde. Nachdem Gundelach seinen Pachtvertrag nicht mehr verlängerte, übernahm 1736 der Generalpächter der Ämter Ueckermünde und Torgelow CHRISTOPH LUDWIG HENRICI die Äcker um die Scharmützelkirche. Im selben Jahr bewilligte FRIEDRICH WILHELM 1. die Errichtung eines Vorwerks, das 1737 den Namen FERDINANDSHOF erhielt. In diesem Jahr wurde erstmalig die Bezeichnung AMT KÖNIGSHOLLAND verwendet. Vier Jahre später verlegte Henrici seinen Amtssitz nach Ferdinandshof. Damit wurde Ferdinandshof neben dem kirchlichen auch zum wirtschaftlichen Verwaltungsmittelpunkt. Beide Gründer des Ortes, GUNDELACH und HENRICI, wurden in der Scharmützelkirche beigesetzt. Aus den Vorwerken Ferdinandshof und Wilhelmsburg mit Mühlenhof sind im 19. Jahrhundert preussische Domänen gebildet worden, die seit 1862 an das Preussische Kriegsministerium verpachtet wurden. Es richtete hier ein Remontedepot ein (bereits nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges schickte das Pasewalker Dragonerregiment regelmässig Pferde zur "Grasung" nach Ferdinandshof), das bis zum Ende des 2. Weltkrieges bestand.

Bereits 1863 wurde Ferdinandshof Bahnstation an der Strecke Berlin - Stralsund, was der wirtschaftlichen Entwicklung sehr förderlich war. Neben einer Reihe von kleinen handwerklichen Betrieben gab es seit 1905 eine Eisengiesserei, seit 1909 eine Mühle, und 1921 wurde ein Sägewerk errichtet. Aus dem Remonteamt entstanden nach dem 2. Weltkrieg grosse staatliche landwirtschaftliche Betriebe, die das Dorf entscheidend prägten.

Hammer a. d. Uecker

Der Ortsname HAMMER deutet aut die bereits im Mittelalter vorhandene Verarbeitung von Roheisen hin. Ob das in unserer Gegend reichlich vorkommende Raseneisenerz gewonnen und verarbeitet wurde, ist anzunehmen, aber nicht nachweisbar. Das Roheisen kam in der Regel aus Schweden. Zu vermuten ist auch, dass die Hammermühle beim heutigen Dort Hammer im trüheren Amt Torgelow, im Mittelalter der Eisenverarbeitung diente. Ein urkundlicher Beweis ist leider nicht vorhanden.

Nach 1550 ist die Mühle nur noch eine Korn- und Schneidemühle gewesen.

Kindertagesstätte Auf der GROSSEN LUBINISCHEN KARTE VON POMMERN ist 1618 der Ort HAMMER eingezeichnet. Während des 30-jährigen Krieges wurden die Eisenwerke zerstört und auch unter der schwedischen Regierung wegen dauernder kriegerischer Auseinandersetzungen nicht wieder errichtet. Erst nach der Verwaltungsübernahme durch Preußen und durch das besondere Interesse König Friedrichs II. konnte sich die hiesige Eisenindustrie wieder entwickeln. Im Jahr 1756 ließ der König durch den Amtmann HENRICI die Eisenhütte in Torgelow errichten. Unter Hüttenverwaltung stand auch das Dorf HAMMER. Der zur Gemeinde Hammer gehörende Ort LIEPE ist wohl eine der ältesten Siedlungen des Amtes Ferdinandshof. Die Besiedlung geschah in wendischer Zeit um 1300.

Der Ortsname stammt vom wendischen Wort "lipa" für Linde. 1354 wurde der Ort erstmals in der PASEWALKER URKUNDE erwähnt. Auch in der GROSSEN LUBINISCHEN KARTE VON POMMERN ist LIEPE eingezeichnet.

Heinrichsruh

Heinrichsruh - Ortsteil Müggenburg
Wohngebäude am ehemaligen Teerofen Zur Verarbeitung des während eines Orkans im Jahr 1747 niedergebrochenen Holzes genehmigte KÖNIG FRIEDRICH II. 1749 den Neubau einer Glashütte. Die dazugehörige Siedlung erhielt den Namen HEINRICHSRUH. August Ludwig Henrici, Nachfolger seines Vaters als Generalpächter errichtete hier für sich und seine Familie ein Gut als Familiensitz. Wahrscheinlich bereits 1756/57 wurde die Glasproduktion eingestellt.

Heinrichswalde

Kirche in Heinrichswalde Generalpächter HENRICI schlug 1729 der Kriegs- u. Domänenkammer vor, die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern im Amt Torgelow endgültig festzulegen und zur Sicherung Holländereien anzulegen. 1730 begannen die Rohdungsarbeiten in der Nähe des Galenbecker Sees. 1737 war der Bau eines Vorwerkes auf dem sogen. "Kleinen Mückenhorst" vollendet. Während seines Besuches im Siedlungsgebiet änderte KÖNIG FRIEDRICH WILHELM I. den Namen des Vorwerks zu Ehren Henricis in HREINRICHSWALDE. In den Jahren 1748 - 51 wurde das Dorf fertiggestellt und mit Kolonisten, vorwiegend Pfälzern und Mecklenburgern, besiedelt. Fischereibetrieb am Galenbecker See

Rothemühl

Schmiedegrundsee bei Rothemühl Die Gemeinde ROTHEMÜHL gehört zu den ältesten Siedlungen im Amtsbereich Ferdinandshof.

Die erste urkundliche Erwähnung einer Quelle - RODER BORN - findet sich in den Akten des Amtes Torgelow aus dem Jahr 1507. Die Farbe "ROT" deutet auf die dort reichlich vorhandene Ablagerung von Raseneisenerz hin. Da eine alte Handelsstrasse, die Salz- und Heringsstrasse, zwischen Friedland und Stettin in der Nähe verlief, lässt sich aus alten Aufzeichnungen vermuten, dass dort ein Gasthaus gestanden hat. Später wurde eine Wassermühle am RODEN BORN gebaut. Infolge des 30-jährigen Krieges war die Mühle bereits 1630 verlassen und wurde auch danach nicht wieder aufgebaut. Etwa zur gleichen Zeit, nach 1575, wurde an der Grenze zur Uckermark eine Heidereiterei gegründet. Heidereiter waren einem Amtmann unterstellt. Sie sicherten die pommersche Grenze, regelten die Wald- und Weidewirtschaft und trieben Steuern für Holz und Viehhütung ein.
Dorfansicht Rothemühl Aus dem Holz, das in den grossen Wäldern reichlich vorhanden war, wurde auch in dieser Gegend Teer gewonnen. Um 1600 entstand um den Teerofen am Pfuhl das Dorf ALT ROTHEMÜHL, wo sich ab 1700 auch die ersten Kolonisten niederliessen. Daneben wirtschaftete auf dem alten Mühlenland ein zum Amt Torgelow gehörendes Nebenvorwerk des Vorwerkes Schönwalde. Es hatte aber keinen Bestand, und so wurde 1758 an dieser Stelle eine Glashütte errichtet. Die Glasmacher bauten ihre Häuser rings um das Werk. Die Bauweise hat dem so entstandenen Dorf NEU ROTHEMÜHL seinen noch heute erkennbaren eigenen Charakter verliehen. Das zur Glasproduktion benötigte Holz wurde immer knapper und die Glashütte deshalb 1768 stillgelegt. Die Glasmacher verliessen zum Teil das Land, andere blieben als Kolonisten. Die leerstehenden Häuser bezogen in Mecklenburg angeworbene Wollspinner. Es entstand die "Wollspinner-Kolonie" NEU ROTHEMÜHL. 1812 ging die Teerschwelerei ein. Auch die Häuser um den alten Teerofen wurden mit Kolonisten besetzt.
Wohngebäude in Rothemühl Alt Rothemühl, das zum Amt Torgelow gehörte, blieb bis 1890 als selbständiger Ort neben dem zum Amt Königsholland zählenden Neu Rothemühl bestehen. Das Bethaus, die Schule und der Friedhof wurden gemeinsam genutzt.
Die Rothemühler waren in erster Linie Handwerker, Landwirtschaft wurde nur nebenbei betrieben. Naturgemäss wurde das Dorfbild von kleinen holzverarbeitenden Betrieben und später von einem leistungsstarken Sägewerk geprägt.

Wilhelmsburg

ehemaliger Moorhof
Herrenhaus im Ortsteil Mariawerth
der Gemeinde Wilhelmsburg In einem Befehl von 1721 forderte FRIEDRICH WILHELM 1. vom Glasmacher JOHANN JÜRGEN GUNDELACH die Errichtung einer zweiten Glashütte gemäss seiner Verpflichtung aus dem Vertrag mit der Königlich Schwedischen Regierung vom Juli 1705.
1722 begann der Bau dieser Hütte, und sie erhielt den Namen JOHANNESBERG. Gleichzeitig wurde ein Damm errichtet, der das neue Werk mit der Scharmützelhütte verband. Neben der Glashütte wurde 1733 nach zwei Waldbränden ein Vorwerk errichtet, dem der König den Namen WILHELMSBURG verlieh. 1741 entstand auf Königsbefehl durch die Ansiedlung von sechs Bauern die erste Dorfsiedlung. Die weitere Besiedelung ertolgte mit Kolonisten aus der Pfalz.
Aus dem Vorwerk Wilhelmsburg mit Mühlenhof ist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine staatliche Domäne gebildet worden und hat bis zum Ende des 2. Weltkrieges als Remonteamt bestanden.

Die erste Erwähnung des zur Gemeinde gehörenden Ortes EICHHOF geht auf das Jahr 1719 zurück. Die hier errichtete Kuhmelkerei wurde zunächst GRÜNENORT später GRÜNHOF genannt. Die Holländerei blieb unrentabel und wurde aufgegeben. Ein neuer Siedlungsversuch wurde 1730 unternommen. Das Vorwerk war 1733 fertig und wurde 1737 von FRIEDRICH WILHELM 1. in EICHHOF umbenannt. Das Kolonisationswerk seines Vaters setzte auch FRIEDRICH II. fort und befahl die Ansiedlung des Dortes FRIEDRICHSHAGEN. 1749 trafen dort die ersten Siedler aus der Pfalz ein.